Daily Archives: September 12, 2015

So wird dein Chef zum Schmusekater!

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5 Aspekte, die dich aus deiner Opferrolle heraus katapultieren und mit denen du deine stolze Weiblichkeit pimpst.


yvonne-borowiak.com FABELHAFT leben (Foto: #77677150 | Urheber: Alena Ozerova@fotolia.de)

Marion wacht in der Nacht auf. Gedanken gehen ihr durch den Kopf. Die Pflegedienstleitung kam gestern auf sie zu und bat sie um ein persönliches Gespräch, das heute stattfinden soll. Seit einem Jahr ist Marion die Gruppenleitung auf einer urologischen Station. Ihre Rolle ist sehr schwierig, denn sie hat Probleme von den ehemaligen Kollegen ernst genommen zu werden und sich durchzusetzen. Dabei macht sie ihre Arbeit sehr gut. Sie setzt sich für ihr Team ein und schafft es trotzdem den Anforderungen vom Management gerecht zu werden. Was kann sie noch tun? Unter den stetig sich verschlechternden Rahmenbedingungen und der steigenden Arbeitsverdichtung kann sie nicht besser arbeiten. Sie gibt doch schon alles. Kann kaum noch schlafen. Und jetzt die Einladung zum Gespräch vom obersten Chef. Was kann er nur wollen? Eigentlich sehnt sie sich die Zeit ohne Leitungsfunktion zurück. Als es noch zu ihren Aufgaben gehörte, sich den Patienten zu widmen…

Geht es dir auch manchmal wie Marion? Spielst du nachts Situationen durch, die auf der Arbeit passiert sind? Quält dich die Angst, dass du einfach nicht genug leistest? Und dass dein Versagen bald Konsequenzen haben wird und du den Job vielleicht sogar verlierst?

Wünschst du dir, dass deine Anstrengungen und deine hervorragende Leistung endlich wertgeschätzt und deine Person respektiert wird? Was tun, wenn der Chef um ein Gespräch bittet?

Hier sind 5 wichtige Aspekte, wie du entspannt und mit Leichtigkeit deinen Chef zum Schmusekater werden lässt:

1. Arbeit als Passion- Liebst du deinen Job?

Du solltest dir als erstes unbedingt die Frage stellen, ob dies der Job ist, den DU machen MÖCHTEST. Und hier geht es nicht darum, ob du ihn machen kannst. Denn wir können vieles tun. Es geht darum, ob diesen Job machen möchtest. Empfindest du Leidenschaft für deine Tätigkeit? Stehst du gerne dafür morgens auf? Freust du dich grundsätzlich, arbeiten zu gehen? Denn nur so sollte es sein! Oder macht er dir schon länger keinen Spaß mehr und du hast einfach Angst, dich umzuorientieren? Wenn es grundsätzlich der falsche Job ist, so hast du nichts zu verlieren und kannst dich direkt jetzt schon entspannt zurück lehnen und dir Zukunftsvisionen ausmalen, in denen dein jetziger Chef gar nicht vorkommt. Umorientierung kann auch Lösung sein.

2. Erwartungen überdenken- Was muss sich verändern, damit DU dich im Job wohlfühlst?

Du machst deine Arbeit gerne? Aber die Rahmenbedingungen sind nicht zufriedenstellend? Dann beantworte dir folgende Fragen: Wie sind deine Erwartungen an deine Arbeit? An die Tätigkeiten an sich, die strukturellen Rahmenbedingungen, die Kollegen – auch an deinen Chef! Was würdest du dir anders wünschen? Was ist änderbar?- Viele meiner Seminarteilnehmer sind so dankbar, dass sie überhaupt Arbeit haben (was generell natürlich lobenswert ist), dass sie darüber vergessen, ob sie diese Arbeit überhaupt machen möchten. Wenn du deine Arbeit an sich liebst, nur ein paar Veränderungen nötig werden, so kannst du darüber mit deinem Vorgesetzten sprechen. Drehe den Spieß um und nutze das Gespräch, das dir der Chef anbietet als Chance! Um dies mit Leichtigkeit tun zu können, muss dir natürlich bewusst sein, was realistisch veränderbar ist und was du davon wirklich konkret verändert haben möchtest. Es gibt immer Dinge, die nicht gefallen, aber nicht veränderbar sind. Diese musst du akzeptieren. Aber andere Dinge- und seien sie noch so klein- lassen sich verändern. Was ist DIR also wichtig? Komme aus der Opferrolle heraus und stelle selbst Anforderungen- natürlich mit weiblichem Charme…

3. Gedankenstop!- Glaubst du an negative Geschichten über dich selbst?

Stoppe alle Gedanken, die negative Geschichten über dich erzählen. Dies ist extrem wichtig, um entspannt und mit Leichtigkeit zu leben. Vorallem stoppe Gedanken über die Lüge des Perfektionismuses. Erstens gibt es keinen Perfektionismus, denn nichts ist perfekt auf dieser Welt. Zweitens ist Perfektionismus per se nicht erstrebenswert, da er jegliche Kreativität, jeden Freiraum und jeden Spaß schlichtweg tötet. Perfektionismus ist der Gegenspieler von Leichtigkeit. Strebst du nach Perfektionismus und strafst dich sogar dafür ab, wenn du nicht perfekt bist, so tötest du das, was dich ausmacht. Du tötest deine Lebendigkeit, deine Leichtigkeit und dein freundliches, strahlendes, neugieriges Wesen. Also sage dir jeden Tag: Ich liebe mich so wie ich bin. Und ich darf unperfekt sein!

4. Standing haben- So fängt der Chef an zu Schnurren!

Schaffst du es, negative Geschichten über dich selbst zu stoppen und dich selbst zu lieben, wie du bist und bist dir darüber im Klaren, was du willst, dann hast du automatisch das richtige Standing! Sebst vor deinem Chef! Denn du bist dir deines Wertes bewusst und strahlst diesen, deinen Wert auf weibliche, entspannte Art und Weise aus. Und dein Gegenüber wird es dir zurück spiegeln. Ist dir zudem bewusst, was du an deiner Arbeitssituation ändern möchtest und trägst dies lösungsorientiert mit Spaß und innovativen Gedanken vor, so kann das Gegenüber gar nicht anders als dies wertzuschätzen. Du musst dies natürlich angenehm, auf weibliche Art tun. Voller Respekt und Wertschätzung für dein gegenüber sowie für dich selbst. Gelassen, aber mit fester Postition! Sei dir deiner stolzen Weiblichkeit bewusst. Und genieße das Schnurren deines Chefs.

5. Nimm’s nicht persönlich!- Du kannst nichts für die Launen deines Chefs.

Reagiert dein Chef unerwarteter Weise weiterhin herabwertend und schätzt weder dich noch deine Arbeit, so sagt das viel mehr über seine Person aus als über dich. Es ist davon auszugehen, dass ein solcher Chef nie zufrieden mit dir und deiner Arbeit sein wird. Da er selbst unzufrieden mit sich und seiner Arbeit ist. Bedanke dich dann für das Gespräch und azeptiere dies und nimm es nicht weiter persönlich. Oder orientiere dich beruflich um. Keiner sollte aus Angst in einem Umfeld bleiben, von dem er nicht wertgeschätzt und respektiert wird. Manche Chefs suchen keine Mitarbeiter, sondern Punchingbälle für angehäufte Frustrationen. Mach dies nicht mit. Sei dir mehr wert!

Ich wünsche dir von Herzen viel Energie dazu dein Standing zu entwickeln und deine stolze Weiblichkeit zu leben.

So wirst du schon bald FABELHAFT leben!
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Herzlichst,

Yvonne


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